J.M.E. Selber Verlag
 
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Margot Adrion
 
Margot Adrion
Freie Lektorin

Johann Martin Enderle
 
Dieter Adrion
alias Johann Martin Enderle

Der Name ist Programm. Im J. M. E. Selber Verlag kommt nur Hausgemachtes heraus: von Margot Adrion in Buchform gebrachte Texte des Johann Martin Enderle, d.i. Dieter Adrion.

Margot Adrion wechselte nach ihrer Ausbildung im W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 1956 zur Deutschen Verlags-Anstalt – zunächst in die Herstellung, dann ins Lektorat. Während einer »Familienpause« war sie freiberuflich für verschiedene Verlage tätig, bis sie 1979 wieder fest ins DVA-Sachbuch-Lektorat zurückkehrte. Seit 1995 arbeitet sie, im Ruhestand, wieder als freie Lektorin und Redakteurin – hauptsächlich im eigenen Verlag.

Dieter Adrion, alias Johann Martin Enderle, geboren 1934 in Bad Cannstatt, aufgewachsen in Fellbach. Nach Tätigkeit im Familienbetrieb Wechsel ins Lehrfach, zuletzt Akademischer Direktor an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Dem Theater wie dem Kabarett blieb er seit den Schüleraufführungen am Gymnasium verbunden. Er nahm Schauspielunterricht, spielte und inszenierte in der Theatergruppe der Fellbacher Volkshochschule, leitete Studentenbühnen und war zwanzig Jahre lang Texter, Dramaturg und Spielleiter beim Mundarttheater »bühnastich« in Sternenfels. Seine Arbeit im Bereich des Mundart-Amateurtheaters inspirierte ihn zu schwäbischen Nachempfindungen anspruchsvoller Theaterliteratur. Einige davon haben inzwischen den Weg auf renommierte Bühnen gefunden, wie die des Theaters Lindenhof (Melchingen), der Komödie im Marquardt (Stuttgart), des Karlsruher Kammertheaters und des Theaterschiffs Heilbronn. Das Glasperlenspiel Asperg gewann mit seiner »Frau fürs Leba« den baden-württembergischen Amateurtheaterpreis 2008. Johann Martin Enderle pflegt daneben die kleinen Formen von Mundarttexten und schreibt schwäbisch-satirische Lyrik für die Kleinkunstvorstellungen seines Ensembles und eigene Auftritte. Eine Auswahl davon liegt in den Bänden »Wörtlich betäubt« (1997), »Wei macht gsond!« (1999), »Mucka, Macka, Mödela« (2003) und »Gscheidla, Knicker, Glufamichel« (2008) vor.